Integration, Familienbeihilfe und Kopftuchverbot: Plakolm kündigt Reformen an

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Die Integrations-, Familien- und EU-Ministerin Claudia Plakolm (ÖVP) hat angekündigt, Beihilfen künftig stärker an Integration und Arbeitsbereitschaft zu knüpfen. Ein verpflichtendes dreijähriges Integrationsprogramm soll ab Herbst mit der Reform der Sozialhilfe verbunden werden. Wer Deutsch- oder Wertekurse unbegründet schwänzt, muss mit Kürzungen bei der Integrationsbeihilfe rechnen.
Für Ukrainer soll der Anspruch auf Familienbeihilfe, der aktuell bis Ende Oktober gilt, künftig an die Arbeitsbereitschaft gebunden werden. Sonderregelungen für Eltern kleiner Kinder seien denkbar.
Im Herbst soll außerdem ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren an Schulen beschlossen werden. „Für mich ist das eine Frage des Kindeswohls, nicht der Religion“, sagte Plakolm. Sanktionen bei Zuwiderhandeln werden derzeit noch verhandelt.
Plakolm sprach sich zudem für eine einheitliche europäische Linie bei Alterskontrollen auf Social-Media-Plattformen aus. Offen zeigte sie sich für eine Debatte über das „Social Egg Freezing“, also das Einfrieren von Eizellen ohne medizinische Indikation.
Wie soll ich dir die Meldung kürzen – noch stärker auf die Sozial- und Integrationsreform oder auf das Kopftuchverbot fokussiert?
Foto: REUTERS/Leonhard Foeger
ℹ️ Dieser Beitrag stammt ursprünglich von blog.at
Anmerkung: Nur durchführbar, wenn es die EU erlaubt 🥳😂
Familienbeihilfe und Kopftuchverbot: Plakolm kündigt Reformen an Integration